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Krankheiten

Die Anzeichen für Erkrankungen zu erkennen, ist für Ungeübte nicht leicht. Doch wer weiß, worauf er achten muss, erkennt schnell, wenn etwas nicht stimmt. Diese Anzeichen, dass die Katze krank ist, sollten Sie kennen.

7 Hinweise das mit deiner Fellnase etwas nicht in Ordnung ist

Aktivität 

Bis zu 16 Stunden täglich schlafen Katzen.

Wird es aber deutlich mehr bzw. wird die Katze träger oder weniger aktiv, könnte es ein Anzeichen für Erkrankungen oder Schmerzen sein.

Fell

Katzen sind sehr saubere Tiere und betreiben normalerweise eine sehr gründliche und ausgiebige Fellpflege.

Wird die Fellpracht glanzlos oder gar verfilzt, ist es ein Achtungszeichen.

Fressverhalten

"Was die Katze bereits kennt, frisst sie nicht.

Was die Katze gestern noch gefressen hat, frisst sie nicht.

Was die Katze jahrelang gefressen hat, frisst sie nicht.

Eigentlich frisst die Katze nur das, was du nicht im Hause hast."

Katzen sind sehr wählerisch. Frisst das Tier aber grundlos von heute auf morgen nicht - solltet ihr dringend den Tierarzt um Hilfe bitten.

Trockene Nase

Ist die Nase rissig oder mit Krusten versehen, kann das ein Signal für Wassermangel sein.

Atmung

Gesunde Katzen atmen ca. 20 - 40 Mal in der Minute.

Unregelmäßigkeiten sollten mit dem Tierarzt abgeklärt werden.

Erbrechen

Katzen erbrechen ab und zu, um aufgenommene Haare auszuscheiden.

Kommt es zu häufigen Erbrechen könnte es ein Krankheitssymthom sein, besonders wenn das Erbrechen ohne Haare erfolgt, oder als schaumiger gelber Schleim, sollte man zur Abklärung den Tierarzt aufsuchen.

Durchfall

Mit Durchfall oder Magen-Darm-Infektionen ist nicht zu spaßen. In kürzester Zeit verliert das Tier viel Flüssigkeit.

 
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Parvovirose oder Katzenseuche genannt

= schwerwiegende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit, vor allem für Jungtiere und ungeimpfte Katzen

Die beste Vorbeugung ist die sehr wirksame und gut verträgliche Impfung. Leider werden nicht alle Katzen geimpft und ist daher immer noch weit verbreitet.

Erreger

Feline Panleukopenievirus (FPV)

Das Virus vermehrt sich in schnell teilenden Zellen der Wirtstiere. Dazu zählen neben den Dünndarmzellen auch Zellen des lymphatischen Systems (Milz, Thymus) und Knochenmarkszellen.

Das Parvovirus ist höchst stabil und äußerst widerstandsfähig.

Abtötung nur durch spezifische Desinfektionsmittel, die Viren können bei Zimmertemperatur im Kot mindestens 6 Monate überleben und ansteckend sein. Sie widerstehen starken Säuren und Basen, sie tolerieren einen ph-Wert von 3-11 und Temperaturen von 70° über 30 Minuten.

Übertragung

Infizierte Katzen scheiden die Viren mit dem Kot aus.

Die Ansteckung erfolgt über den Kot und Körperflüssigkeiten, kontaminiertes Futter, Spielzeug, Katzentoilette, Futternäpfe oder Kleidung.

Auch ungeborene Katzenwelpen können das Virus von der Mutter übertragen bekommen.

Infektionsverlauf

Zuerst befällt der Virus die Lymphknoten im Rachen und die Mandeln. Dann verbreitet er sich im Thymusdrüse und Darm, danach im ganzen Körper.

Nach 4 Tagen in den Darmzellen ist der Virus nachweisbar und es kommt zur Ausscheidung. 

Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 7 - 14 Tage.

Der Ausscheidungszyklus umfasst ca. 14 Tage.

Symptome

Die Erkrankung verläuft meist akut, jedoch mit recht unspezifischen Symptomen.

Betroffene Katzen leiden unter Appetitlosigkeit, Apathie und Fieber, gefolgt von Erbrechen und Durchfall (kann Teerstuhl oder frisches Blut enthalten)

Dies führt schnell zu einer hochgradigen Dehydrierung und zur Schwächung des Immunsystems.

Diagnose

Virusnachweis im Kot

Blutwerte

Behandlung

Viren sind grundsätzlich schwierig zu behandeln. Strenge Hygienemaßnahmen und die Trennung von anderen Katzen haben Priorität.

- Intravenöse Injektionen

- Breitband-Antibiotika

- medikamentöse Behandlung des Erbrechens und der Schmerzen

- eventuelle Zwangsernährung

- Immunpräparate bzw. Bluttransfusionen

Prognose

Eine Prognose kann nur sehr individuell getroffen werden.

Ohne Behandlung überleben nur 10% der Katzen, mit intensivmedizinischer Therapie 90%.

Prophylaxe

Die beste Prophylaxe ist  ein ausreichender Impfschutz.

Grundimmunisierung im Alter von 8, 12 und 16 Lebenswoche

Wiederholung mit 15 Monaten

Auffrischung alle 3 Jahre

 
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Katzenschnupfen = viel mehr als eine Erkältung

Wenn die Katze niest ist es erst einmal ein drolliges Geräusch. Kommt dies aber zunehmend vor, ist sie verschnupft und hat Augen- und Nasenausfluß ist Vorsicht geboten.

Der umgangssprachliche Ausdruck "Katzenschnupfen" klingt relativ harmlos, umfasst aber medizinisch viel spezifischere Diagnosen wie Katzenpneumonie, Katzenrhinitis oder "cat flu" zusammen, welche potenziell tödliche Krankheitsverläufe haben können.

Symptome

  • Katze niest, hustet oder atmet schwer

  • rote Augen und klebrigen Ausfluss an den Augen oder der Nase

  • oft kommt Appetitlosigkeit dazu, welche von Entzündungen im Maul und Rachen und den dazugehörigen Schmerzen herrühren

  • Fieber und Schmerzen in den Gelenken

  • am Auffallendsten sind die völlig verklebten und verkrusteten Augen

Vor allem Jungtiere haben den Viren nichts entgegenzusetzen und erblinden wenn ihnen nicht geholfen wird.

Es gibt unterschiedliche Erreger:

  1. Herpes- oder Caliciviren

  2. Bakterien, wie Bordetellen Mykoplasmen, Chlamydie

  3. diese können gleichzeitig auftreten und sich gegenseitig verstärken

Dauer

Je nach Virenbefall und Stärke des Immunsystems kann es einige Tage oder auch viel länger dauern.

Bei nicht ausreichender Behandlung kann sich ein chronischer Katzenschnupfen entwickeln, mit ständig entzündeten Augen, verstopfter Nase und Atemprobleme. 

Eine tierärztliche Behandlung ist lieber früher, als später anzugehen.

Ansteckung

  • durch Tröpfchen oder direkten Kontakt

  • Niesen, Husten

  • Kontakt mit Nasensekret, Tränen oder Speichel

Neugeborene, Jungtiere und ältere Miezen oder mit einem geschwächten Immunsystem sind besonders betroffen.​

Vorbeugung

Ja und Nein

Grundsätzlich ist eine Impfung sinnvoll - aber keine Impfung kann gegen alle Virenstämme schützen, aber Vorbeugen ist besser als Heilen.

Grundimmunisierung - 8 Lebenswoche + 4 Wochen später 2. Impfung

Auffrischungen sind alle 1-3 Jahre möglich

Behandlung

Tierarzt:

  • schließt Allergien aus

  • wenn nötig Flüssigkeitsgabe

  • bestimmt Krankheitserreger durch Abstriche oder Anti-Körper-Tests

  • Antibiotikagabe bei bakteriellen Erregern

  • Immunstärkungsmittel

Was kann ich selbst zur Unterstützung tun:

  • warmer Zugluft freier Platz, kein Freigang

  • hochwertiges und gut verdauliches Futter

  • viel Flüssigkeit, wie Wasser, Hühnerbrühe ohne Salz oder Nahrungsergänzungsmittel

  • warmes Wasser und fusselfreies Tuch zum Säubern der Augen ( Bitte keinen Kamillentee oder Watte benutzen!!!!)​

 
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Giardien

Giardien sind einzellige Parasiten (Protozoen), welche starke Dünndarmentzündungen hervorrufen.

Eigenschaften Giardien

Giardia intestinalis ist birnenförmig mit einer großen Anzahl an Zellfortsätzen, mit welchen sich der Darmparasit fortbewegen kann.

Sie sind sehr robust und können mehrere Monate in der Umwelt überleben.

Sie werden durch Aufnahme von Kot oder kontaminierten Futter oder Wasser aufgenommen. Die Inkubationszeit beträgt ca. 10 Tage.

Symptome

- Durchfall: akut oder chronisch, Konsistent meistens dünnbreiig bis wässrig

-Appetitlosigkeit, Abmagerung, Erbrechen

- Müdigkeit, Dehydrierung, struppiges glanzloses Fell

Diagnose

  1. Kottests

  2. Blutuntersuchungen

Behandlung

-spezielle medikamentöse Therapie

Entwurmungsmittel

ev. Flüssigkeit- und Elektrolyttherapie

Vitaminpräparate zur Immunstärkung

Giardien ernähren sich von Kohlehydraten, deshalb sollte man bei Befall auf Trockenfutter verzichten und ein Futter mit hohem Fleischanteil bzw. reines Fleisch wählen.

Hygienemaßnahmen

- regelmäßige Reinigung mit heißem ( ca. 70°) Wasser und Desinfektion der Katzentoilette und anderer Gegenstände

- sowie Streu täglich wechseln

Giardien können auch sehr leicht auf andere Tiere und den Menschen übertragen werden.

 
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FIP - Feline Infektöse Peritonitis

FIP ist eine weltweit verbreitete, fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die nur Katzenartige befällt. Sie ist auch heute noch die häufigste Todesursache bei Katzen.

Erreger

Die Erkrankung wird durch ein normalerweise harmloses Virus das "feline Coronavirus" hervorgerufen.

Die meisten Katzen leiden bei einer Infektion damit unter Durchfall und gelegentlich Fieber.

Bei 5% der mit Corona infizierten Katzen kommt es zu einer Mutation und daraus entsteht das sogenannte FIP-Virus.

Ob es zu einer Mutation kommt, ist abhängig vom Alter, dem Immunsystem, der genetischen Anfälligkeit, der Aggressivität des Infektionsstammes und der Infektionsmenge.

Vor allem junge Katzen sind oft betroffen, 50% aller FIP-Katzen sind unter 1 Jahr.

Infektionsverlauf

Das feline Coronavirus wird überwiegend mit dem Kot infizierter Tiere ausgeschieden und dann über Nasen- und Rachenraum aufgenommen.

Das mutierte FIP-Virus selbst ist nicht übertragbar.

Durch das Festsetzen und das anschließende Eindringen in die Zellen vermehren sich diese Zellen und zerstören sie.

In der Umwelt ist der Virus meist nur kurz überlebensfähig, kann aber auf Oberflächen und Kleidung bis zu 7 Wochen infektiös und übertragbar bleiben.

Bei ca. 5-10% der infizierten Tiere kann es Tage aber auch Jahre nach der Infektion zur Mutation kommen.

Der FIP-Virus befällt nun auch die Makrophagen, eine bestimmte Zellgruppe des Immunsystems und verbreitet sich damit im Körper.

In Mehrkatzenhaushalten ist die Gefahr stärker, falls eine Virus ausscheidende Katze unter ihnen ist.

Ungefähr 14 Tage nach der Mutation hat sich das Virus im Körper verbreitet und und dieser versucht mit Antikörpern gegen diese vorzugehen.

Dabei entstehen "Antigen-Antikörper-Komplexe".

Nicht das Virus selbst, sondern die Immunantwort des Körpers führen zu den Symptomen.

Einmal ausgebrochen ist FIP meist tödlich, meist innerhalb weniger Tage.

Symptome

Es kommt darauf an welche Organe betroffen sind.

Häufig sind Darm, Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse, Augen und das zentrale Nervensystem betroffen.

Es entstehen Entzündungen, welche zu erheblichen Organschäden und Flüssigkeitsabsonderungen führen.

Das wiederum führt zu Organversagen und zu einem, mit Medikamenten, kaum zu beeinflussenden Fieber.

Verweigerung der Nahrungsaufnahme, Gewichtsverlust, apathisches Verhalten und ungepflegtes Aussehen folgen.

Weitere mögliche Symptome :

Gelbsucht, Durchfall, Erbrechen, Augenentzündungen, Atemnot und neurologische Symptome

Diagnose

Diese besteht aus dem Gesamtbild vom Symptomen und Laborergebnissen. Sicherer als ein Nachweis im Blut sind Tests von meist vorhandener Flüssigkeit aus Brust- oder Bauchraum.

Meist lässt keine einzelne Testmethode, Laborveränderung und kein einzelnes Symptom eine sichere Diagnose der FIP-Erkrankung zu.

Eindeutig ist eine diagnostische Laparotomie (Eröffnung des Bauchraums) mit Entnahme von Proben und histopathologischer Untersuchung.

Behandlung

Eine einmal ausgebrochene FIP-Erkrankung führt derzeit leider fast immer zum Tod.

Bei manchen Katzen lässt sich mit einer symptomatischen Behandlung die Krankheit für einige Zeit vorübergehend aufhalten. 

Die vorhandene Impfmethode ist immer noch sehr umstritten.

Katzenbesitzer sollten nach einem Ausbruch mit der teuren, starken Medikamentierung beginnen oder gemeinsam mit dem Tierarzt gut überlegen, ob sich die geliebt Katze nur noch quält und er sie von ihren Qualen erlösen lässt.

Nach dem Tod einer FIP-Katze ist gründliche Reinigung und Desinfizierung unumgänglich und man sollte mindestens 3 Monate warten, ehe eine neue einzieht.

 
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FORL - Degenerative Erkrankung der Zähne bei Katzen

FORL steht für Feline Odontoklastische Resporptive Läsionen.

FORL ist eine der häufigsten und schmerzhaftesten Erkrankungen der Katzen.

Fast jede 3 Katze leidet unter FORL und das über alle Katzenrassen hinweg, besonders häufig bei Siam- und Perserkatzen. 

Bei FORL erfolgt eine Zerstörung der Zähne und Zahnwurzeln, wahrscheinlich beruht dies auf einer Störung des Calciumhaushaltes.

Symptome

- Das Anfangsstadium ist mit bloßem Auge nicht erkennbar

-Mit dem fortgeschrittenen Stadium, wenn sich der Zahnwurzelbereich auflöst, beginnt eine extreme Schmerzhaftigkeit

Achtungszeichen

  • verändertes Verhalten bei der Futteraufnahme, wie Trockenfutterverweigerung oder Schmerzensschreie

  • vermehrtes Speicheln

  • Zähneknirschen oder -klappern

  • Kopf schief halten oder schütteln

- Die fortgeschrittene Erkrankung erkennt man an abgebrochenen oder fehlenden Zähnen, Zahnfleischentzündungen oder -wucherungen​

Diagnose

  • Sondierung der Mundhöhle

  • Röntgenbild

Bahandlung

  1.  Vollständige Entfernung der betroffenen Zähne unter Narkose und mit Röntgenkontrolle

  2.  anschließendes Vernähen der Zahnlücken

  3.  Antibiotikagabe

Eine Katze kann auch ohne Zähne sehr gut leben, eventuell ist eine Futterumstellung nötig.

FORL ist eine häufige Autoimmunerkrankung. Sie lässt sich nicht vorher sehen oder verhindern.

Deshalb bei regelmäßigen Gesundheitchecks beim Tierarzt die Zähne kontrollieren lassen und eventuell röntgen.

 
Cat Eyes

FeLV - Leukämie bei Katzen

Das feline Leukämievirus ist weltweit verbreitet und ist nur für Katzenartige infektiös und nicht heilbar.

Erreger

Es gibt viele Subtypen, welche an der Infektion beteiligt sind. Das Zusammenspiel von verschiedenen Erregern ermöglicht die Vermehrung und das anschließende Bilden von Tumoren.

Übertragung

Das Virus ist in der Umgebung nur wenige Sekunden bis Minuten überlebensfähig und kann daher fast nur durch direkten Kontakt von Tier zu Tier übertragen werden:

- durch Bisse

- gegenseitiges Beschnuppern

- gemeinsame Futterplätze und Toiletten

- gegenseitiges Putzen

- auch die Übertragung von Mutter auf ihre Jungen ist möglich

Infektionsverlauf

  • Aufnahme durch Mund- und Rachenraum mit anschließender Virusvermehrung im lokalen lymphatischen Gewebe

  • ca 50% der Katzen produzieren darauf hin eigene Antikörper und schaffen es das Virus zu bekämpfen

  • bei Katzen die dies nicht schaffen, kommt es zur Virämie, das heißt das Virus breitet sich mit den Immunzellen im Blut aus

  • ab diesem Zeitpunkt kann es mit einem Speichelschnelltest nachgewiesen werden

  • nach ca 3 Wochen erreicht der Virus das Knochenmark, auch jetzt kann dei Infektion noch erfolgreich bekämpft werden

  • wenn nach 16 Wochen immer noch Viren im Test nachweisbar sind, spricht man von einer "perisistierenden" Infektion, welche in der Regel lebenslang bestehen bleibt und nicht mehr bekämpft werden kann

Symptome

FeLV kann zu vielseitigen Krankheitsbilder führen.

  • sekundäre Infektionen aufgrund es geschwächten Immunsystems und Bildung von Tumoren

  • je nach betroffenen Organsystem, kann es zu Blutarmut, Fieber, Atemnot, Erbrechen, Durchfall, Lymphknotenschwellung, Inappetenz, Gewichtsverlust und Tumoren kommen

  • sekundäre Infektionen befallen das Immunsystem und reduzieren seine Funktionsfähigkeit dadurch können harmlose Infektionen lebensbedrohlich werden

Diagnose

Der Nachweis wird standardmäßig mit einem Bluttest (ELISA) nachgewiesen.

Dies geschieht mit einem Schnelltest, allerdings kann bei einer frisch infizierten Katze das Virus meist erst nach 3 Wochen nachgewiesen werden.

Eine Impfung gegen FeLV hat keinen Einfluss auf das Testergebnis. Test der Tränenflüssigkeit oder Speichel sind oft ungenau.

Wurde die Katze positiv getestet, kann man durch weitere Laboruntersuchungen versuchen den Stand der Infektion genauer einzugrenzen.

Bahandlung

Bis jetzt gibt es keine Heilung von FeLV. Einmal infiziert, bleiben sie es lebenslang. Im Gegensatz zu FIV gibt es gegen FeLV eine Impfung, die gut gegen die Infektion schützt.

Eine frühzeitige und intensive Bekämpfung von sekundär auftretenden Erkrankungen spielt eine wesentliche Rolle. 

FeLV positive Katzen sollten im Haus gehalten werden, um sie vor weiteren Infektionskrankheiten und zum Schutz für andere Katzen.

Bluttransfusionen bei Anämie oder Chemotherapien bei Tumoren können die Lebenserwartung erhöhen.

Prognose

Ist eine Katze einmal andauernd infiziert, gibt es in der Regel keine Heilung mehr.

80% der betroffenen Katzen sterben innerhalb von 3 - 5 Jahren, es gibt aber auch Tiere, die jahrelang mit der Infektion leben.

 
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Bandwurm bei der Katze

Da Bandwürmer im Inneren der Katze leben, sind diese nicht leicht zu erkennen:

  • Stumpfes Fell

  • Appetit- und Gewichtsverlust

  • Verdauungsprobleme

  • Durchfall und Erbrechen

  • Mangelerscheinungen

  • Juckreiz in der Analregion

  • aufgeblähter Bauch

  • Ausscheidung von kleinen, weißen Bandwurmsegmenten mit dem Kot

Was tun?

- regelmäßige Entwurmung und konsequente Flohbekämpfung (diese können die Larven des Bandwurms übertragen)